Constantin Winkler
Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF)
Antisemitismusforschung
Ersteinsendung des Projekts
Abgeschlossen
Artikel
Drittmittelförderung
Nein
Radikalisierung (allgemein)
Links
Qualitatives Forschungsdesign
Differente Faktoren der Einflussgrößen Person, Ideologie, Umfeld
- Dokumentenanalyse
- Erhebung in der virtuellen Welt
- Deskriptivanalyse
- Diskursanalyse
- Inhaltsanalyse
Arbeitshypothese(n)
Die Gräuel des Terrorangriffs der Hamas, weiterer palästinensischer Terrorgruppen sowie der Hisbollah am 7. Oktober 2023 zogen bereits nach kürzester Zeit eine Vielzahl antisemitischer Reaktionen nach sich. So auch in Deutschland und innerhalb linker Bewegungen. Diese reichen von klassischem über Post-Shoah-Antisemitismus bis hin zum besonders verbreiteten israelbezogenen Antisemitismus. Dabei zeigt sich dieser Antisemitismus in diversen Teilen der sehr heterogenen Bewegungen und zieht destruktive Folgen für linke Strukturen nach sich. Der Beitrag beleuchtet die Kontinuitäten des linken Antisemitismus, geht auf die ideologische und aktivistische Historie linker Bewegungen ein und betrachtet die Entwicklungen seit dem 7. Oktober 2023. Der Text plädiert für eine universalistische und emanzipatorische Kritik, die kulturrelativistische Muster und antisemitische Tendenzen ablehnt.
Zitation des Projekts
Winkler, Constantin (2025). Linker Antisemitismus nach 10/7 – Kontinuitäten und aktuelle Entwicklun- gen. In: Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (Hg.). Wissen schafft Demokratie. Schwerpunkt Uncivil Society – „Schattenseiten“ der Zivilgesellschaft, Band 17. Jena, 108–121.
Quellenangabe projektbezogener Publikation
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