Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung

MOTRA ist ein Verbundprojekt der zivilen Sicherheitsforschung, an dem viele Partnerorganisationen aus Wissenschaft und Praxis beteiligt sind. MOTRA verfolgt zwei Zielstellungen. Zum einen soll mittels eines breit angelegten Forschungsansatzes das Radikalisierungsgeschehen in Deutschland fortlaufend beobachtet werden. Damit sollen künftig schneller Entwicklungen erkannt werden, die darauf hindeuten, dass radikaler Protest droht in Gewalt, in Extremismus oder gar Terrorismus umzuschlagen. Zum anderen soll MOTRA als ein zentraler Informations-Hub ausgebaut werden, über den ein umfassender Wissenstransfer geschehen soll. Ziel ist es, das in Forschung und Praxis geschöpfte Wissen unmittelbarer zwischen den Arbeitsfeldern Wissenschaft, Praxis und Politik auszutauschen.

Veranstaltungen & News

3.

Dezember

Theater

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb/Schauspiel Dortmund

Aufführung des Theaterstücks „NSU-Monologe“ mit anschließender Podiumsdiskussion
Die „NSU-Monologe“ sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, das die Geschichten dreier Familien erzählt, deren Angehörige vom NSU ermordet wurden

Bis 20.

Dezember

Online-Vortragsreihe

AKTEURE UND SOZIALE KONTEXTE RECHTER GEWALT
Die Referierenden werden sowohl rechtsextreme Netzwerke und Jugendkulturen von den 1970er bis in die 1990er Jahre analysieren als auch aktuelle Phänomene wie (vermeintlicher) Lone-Actor-Terrorismus oder rechtsextreme Online-Communities (z.B. „Incels“) diskutieren.

Seit 22.

Februar

Digitale Ausstellung

Bildungsstätte Anne Frank

Warum wir an Verschwörungstheorien glauben wollen – Eine digitale Ausstellung zur Geschichte, Struktur, Gefahr und Prävention von Verschwörungstheorien

Frist: 9.

November

Stellenausschreibung

Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V.

Doktoranden/Doktorandin (m/w/d) (0,65 E 13 TVL) im Fach Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Autokratie- und Extremismusforschung

28.2 - 1.3

2023

Konferenz

MOTRA

MOTRA-K #2023
Unter dem Schwerpunktthema „Multiple Krisen … multiple Radikalisierung?“ wird die MOTRA-K#2023 im kommenden Frühjahr wieder ein vielfältiges Programm aus Beiträgen der Radikalisierungsforschung und Präventionspraxis bieten.

Neue Beiträge aus dem MOTRA-Verbund

MOTRA-K #2023

Unter dem Schwerpunktthema „Multiple Krisen … multiple Radikalisierung?“ wird die MOTRA-K#2023 im kommenden Frühjahr wieder ein vielfältiges Programm aus Beiträgen der Radikalisierungsforschung und Präventionspraxis bieten. Dazu freuen wir uns über Ihre Beitragsbewerbungen bis zum 07. Dezember!

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KoMo Herbstbefragung 2021

Der Bericht beinhaltet die Ergebnisse zur Ersterhebung (Herbstbefragung´21) und zeichnet ein erstes Bild zum Anfeindungsgeschehen im zurückliegenden Halbjahr(Referenzzeitraum: April-Oktober´21).

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MOTRA-Monitor 2021

Mit dem MOTRA-Monitor 2021 legt der MOTRA-Forschungsverbund erstmals empirische Befunde aus dem multimethodalen Monitoring des Radikalisierungsgeschehens in Deutschland vor: Radikalisierung im Schatten der Coronapandemie, so kann einer der zentralen Befunde zum aktuellen Radikalisierungsgeschehen in Deutschland wohl zugespitzt zusammengefasst werden.

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Kommunales Monitoring zu Hass, Hetze und Gewalt (KoMo)

In Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden (DST, DLT, DStGB) führt das Bundeskriminalamt im Rahmen von MOTRA ein „Kommunales Monitoring zu Hass, Hetze und Gewalt gegenüber Amtsträgerinnen und Amtsträgern (KoMo)“ durch. Dabei handelt es sich um eine längsschnittlich angelegte bundesweite Befragung aller haupt- und ehrenamtlicher (Ober-) Bürgermeister*innen und Landrät*innen zu Erfahrungen mit Anfeindungen und Bedrohungen in ihrem Amtsalltag.
Der Bericht beinhaltet die Ergebnisse zur Ersterhebung (Herbstbefragung´22) und zeichnet ein erstes Bild zum Anfeindungsgeschehen im zurückliegenden Halbjahr (Referenzzeitraum: April-Oktober´21).