Florian Hartleb
Modul-Universität Wien
Politikwissenschaft/Modul-Universität Wien
Ersteinsendung des Projekts
Abgeschlossen
Buch
Nein
Terrorismus
Phänomenübergreifend
Mixed-Methods Forschungsdesign
Differente Faktoren der Einflussgrößen Person, Ideologie, Umfeld
- Dokumentenanalyse
- Erhebung in der virtuellen Welt
- Erhebung in der realen Welt
- Deskriptivanalyse
- Clusteranalyse
- Fallanalyse
Arbeitshypothese(n)
Obwohl Radikalisierung seit Jahrzehnten erforscht wird, gibt es eine besorgniserregende Forschungslücke, wenn es um jugendliche Täter geht. Viele Studien konzentrieren sich auf erwachsene Extremisten oder auf militärische Terrororganisationen , doch die Dynamiken, die speziell Teenager in diesen Sog ziehen, sind weit weniger gut verstanden. Teenager-Terrorismus, so die These des Beitrags, bleibt auch deshalb ein weitgehend unerforschter und verhüllter Bereich, da er in vielen Gesellschaften mit einem Tabu belegt ist.
Forschungsbefunde
Psychologisch gesehen sind Jugendliche in einer Phase der emotionalen Intensität und Identitätskrise, die mit einer Offenheit für soziale Beeinflussung und mit tiefsitzenden Ängsten wie der vor Isolation einhergeht. Teenager, die Diskriminierung, soziale Ungleichheit oder mangelnde Perspektiven erleben, können Wut und Frustration entwickeln. Wenn sie sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen, steigt die Anfälligkeit für radikale Ideologien, die ihnen das Gefühl vermitteln, Teil von etwas Größerem zu sein.
Zitation des Projekts
Florian Hartleb: Teenager-Terroristen. Wie unsere Kinder radikalisiert werden – und wie wir sie schützen können, Hoffmann & Campe: Hamburg, Hardcover, 2025.
Quellenangabe projektbezogener Publikation
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