Autor*innen
Dirk Baier, Yvonne Krieg, Sören Kliem
Dirk Baier, Yvonne Krieg, Sören Kliem
Organisation/Institut
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften; Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen; Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften; Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen; Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Fachgebiet
Kriminologie
Kriminologie
Kontakt E-Mail
yvonne.krieg@kfn.de
yvonne.krieg@kfn.de
Einsendeart
Ersteinsendung des Projekts
Ersteinsendung des Projekts
Projektbeginn
01/07/2020
Projektende
06/05/2022
Projektstand
Abgeschlossen
Abgeschlossen
Forschungseinrichtung(en)
Forschungsverbund – divers (inkl. Unis, wie etwa MOTRA)
Publikationsformate
Sammelbandbeitrag
Sammelbandbeitrag
Drittmittelförderung
Nein
Nein
Zentraler Phänomenbezug
Extremismus
Extremismus
Arbeitshypothese(n)
Entsprechend der weithin akzeptierten Definition von Wilhelm Heitmeyer (1987) ist die Gewaltaffinität neben der Zustimmung zu Ungleichheitsideologien ein Grundelement des Rechtsextremismus. Die Zahlen des Verfassungsschutzes zu Straftaten mit rechtsextremistisch motiviertem Hintergrund belegen die Gewaltbereitschaft gegenwärtiger rechtsextremer Akteurinnen und Akteure: Im Zeitraum 2010 bis 2019 waren laut der Behörde drei Tötungsdelikte und 63 versuchte Tötungsdelikte rechtsextremistisch motiviert. Dem gegenüber stehen die Zahlen unabhängiger Nichtregierungsorganisationen. So meldet z.B. die Amadeu Antonio Stiftung für diesen Zeitraum 31 Todesopfer rechter Gewalt.
Die Täterinnen und Täter rechtsextremer Gewalt haben meist ein Alter zwischen 15 und 24 Jahren; rechtsextreme Gewalt scheint insofern ein Jugend- und Heranwachsendenphänomen. Neben diesen offiziellen Zahlen zeigt sich auch in Befragungsstudien, dass rechtextreme Einstellungen und Verhaltensweisen unter Jugendlichen verbreitet sind. Anhand einer im Zeitraum 2013 bis 2019 wiederholt durchgeführten, umfassenden Jugendbefragung aus Niedersachsen werden nachfolgend Verbreitung und Einflussfaktoren des gewalttätigen Rechtsextremismus untersucht. Abschließend werden die verschiedenen Forschungsbefunde zusammengefasst und weiterführend diskutiert.
Die Täterinnen und Täter rechtsextremer Gewalt haben meist ein Alter zwischen 15 und 24 Jahren; rechtsextreme Gewalt scheint insofern ein Jugend- und Heranwachsendenphänomen. Neben diesen offiziellen Zahlen zeigt sich auch in Befragungsstudien, dass rechtextreme Einstellungen und Verhaltensweisen unter Jugendlichen verbreitet sind. Anhand einer im Zeitraum 2013 bis 2019 wiederholt durchgeführten, umfassenden Jugendbefragung aus Niedersachsen werden nachfolgend Verbreitung und Einflussfaktoren des gewalttätigen Rechtsextremismus untersucht. Abschließend werden die verschiedenen Forschungsbefunde zusammengefasst und weiterführend diskutiert.
Phänomenbereich
Rechts
Rechts
Forschungsmethodik
Quantitatives Forschungsdesign
Quantitatives Forschungsdesign
Zentralfokus
(primär) Person
(primär) Person
Erhebungsverfahren
- Fragebogen
- Erhebung in der realen Welt
Auswertungsverfahren
- Deskriptivanalyse
- Bivariate Verfahren
- Multivariate Verfahren
Forschungsbefunde
/
Zitation des Projekts
Baier, D., Krieg, Y., & Kliem, S. (2022). Rechtsextreme Gewalt im Jugendalter. In B. Milbradt, A. Frank, F. Greuel, & M. Herding (Hrsg.), Radikalisierung im Jugendalter. Phänomene, Herausforderungen, Prävention (S. 265-278). Leverkusen-Opladen: Barbara Budrich.
Baier, D., Krieg, Y., & Kliem, S. (2022). Rechtsextreme Gewalt im Jugendalter. In B. Milbradt, A. Frank, F. Greuel, & M. Herding (Hrsg.), Radikalisierung im Jugendalter. Phänomene, Herausforderungen, Prävention (S. 265-278). Leverkusen-Opladen: Barbara Budrich.
Quellenangabe projektbezogener Publikation
https://shop.budrich.de/produkt/handbuch-radikalisierung-im-jugendalter/
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Verlinkung zum Projekt:
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