Soziologische Rechtsextremismusforschung: vom Staatsschutzdispositiv zur Gesellschaftsanalyse?

Autor*innen
David Meier-Arendt
 
Organisation/Institut
Universität Basel
 
Fachgebiet
Zentrum Gender Studies
 
Einsendeart
Ersteinsendung des Projekts
 
Projektstand
Abgeschlossen
Forschungseinrichtung(en)
Universitär
 
Publikationsformate
Artikel
 

Drittmittelförderung
Nein

Zentraler Phänomenbezug
Extremismus

Phänomenbereich
Rechts

Forschungsmethodik
Mixed-Methods Forschungsdesign

Zentralfokus
(primär) Ideologie

 

Arbeitshypothese(n)
Der Beitrag nimmt die aktuellen Debatten um das Erstarken rechter Bewegungen auf und systematisiert sie ausgehend von der kritischen Auseinandersetzung mit dem Begriff ‚Rechtsextremismus‘. Hierzu wird ein Bezugsrahmen erarbeitet, der über das Extremismusparadigma hinausgeht: Rechte Politik wird als eine eigenständige politische Agenda verstanden, welche die Aporien der Moderne auf eine spezifische Weise zu bewältigen versucht. Dabei werden drei politische Versprechungen (Erkenntnis-, Handlungs- und Heilsversprechen) ausgemacht. Diese Perspektive soll die Untersuchung rechter Politik jenseits der metaphorischen Relationalität des Begriffs ‚Rechtsextremismus‘ als Gesellschaftsanalyse ermöglichen.

Zitation des Projekts
Meier-Arendt, David: Soziologische Rechtsextremismusforschung: vom Staatsschutzdispositiv zur Gesellschaftsanalyse?, ZRex – Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung, 1-2025, S. 62-77. https://doi.org/10.3224/zrex.v5i1.05

Quellenangabe projektbezogener Publikation
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MOTRA
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