Straf­ver­fah­rens­ak­ten­ana­ly­se: Teil­vor­ha­ben im Rah­men des BMBF-ge­för­der­ten For­schungs­ver­bunds „Mo­ni­to­ring­sys­tem und Trans­fer­platt­form Radikali­sierung (MOTRA)“

AutorProf. Dr. Axel Dessecker, Lena Fecher, Maria-Anna Hoffmann, Jonas Knäble, Antonia Mischler


Organisation / InstitutKrimZ

FachgebietKriminologie

PhänomenbereichAuslaendische_nicht_religioese_Ideologie, Politisch motiviert: Links, Politisch motiviert: Rechts, Religiös motiviert


Projektbeginn01. Dezember 2019

Projektende30. November 2024

ErhebungsverfahrenDokumentenanalyse

AuswertungsverfahrenBivariate Verfahren, Deskriptivanalyse, Fallanalyse, Inhaltsanalyse

 

Zentrale Fragestellung:

Die Aktenanalyse soll die Praxis des Terrorismusstrafrechts in Fällen beschreiben, für die zumindest der Verdacht einer Straftat mit islamistischem Hintergrund geschöpft wurde oder in denen es zu einer Verurteilung aufgrund der einschlägigen Tatbestände gekommen ist (unabhängig von der Zuordnung zu einem Phänomenbereich). Ein Schwerpunkt wird dabei auf biografische Informationen über Beschuldigte sowie deren (potentielle) Straftaten gelegt.

Die 1. Fragestellung bezieht sich auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Personen, die differenten (sozialen und extremistischen) Milieus entstammen; aufgrund des Forschungsstands ist es beispielsweise denkbar, dass sich auf Makroebene deutliche Unterschiede zwischen extremistischen Milieus ergeben, die bei Betrachtung der Meso- und Mikroebene geringer werden.

Die 2. Fragestellung bezieht sich auf Radikalisierungsprozesse im Zeitverlauf, wobei auch hier die Analyse möglicher differenzieller Effekte von zentraler Bedeutung sein wird.

Projekt abgeschlossen: Nein