Framing Criminals in German Regional Newspapers: Does the Perpetrator’s Origin Matter?

Autor*innen Janine Brill
Organisation/Institut TU Chemnitz, Insitut für Medienforschung, Professur Medienkommunikation
Fachgebiet Insitut für Medienforschung, Professur Medienkommunikation
Kontakt E-Mail janine.brill@phil.tu-chemnitz.de
Einsendeart Ersteinsendung des Projekts
Projektstand Abgeschlossen
Forschungseinrichtung(en) Universitär
Publikationsformate Journalartikel
Drittmittelförderung Nein
Zentraler Phänomenbezug Übergreifend: Radikalisierung – Extremismus und/oder Terrorismus
Arbeitshypothese(n) RQ1: Which frames of criminals can be identified in German regional newspapers? RQ2: Does the frequency of references to perpetrators‘ or suspects‘ origins vary across the identified frames? RQ3: Does the frequency of frame usage vary across regional newspapers? RQ4: Does the frequency of mentioning perpetrators or suspects of non-German origin differ across regional newspapers? RQ5: How are perpetrators or suspects portrayed in German regional newspapers, depending on the mentioning of their (non-)German) origin? RQ6: What similarities and differences emerge across these portrayals? RQ7: Does the way the origin of perpetrators or suspects is addressed vary across the different frames identified in the quantitative analysis?
Phänomenbereich Nicht zuordnen
Forschungsmethodik Mixed-Methods Forschungsdesign
Zentralfokus Differente Faktoren der Einflussgrößen Person, Ideologie, Umfeld
  • Clusteranalyse
  • Inhaltsanalyse
Forschungsbefunde Mithilfe einer Clusteranalyse konnten vier Täter*innen-Frames identifiziert werden: Schwerverbrecher*innen, Dieb*innen und Einbrecher*innen, Vandal*innen und Fahrlässige Verkehrssünder*innen. Täter*innen oder Verdächtige mit Migrationshintergrund werden in den untersuchten Artikeln fast fünfmal häufiger erwähnt als solche mit deutscher Herkunft. Zudem werden Tatverdächtige mit nicht-deutscher Herkunftsnennung oder -implikation in der Regel anders kontextualisiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Journalist*innen deutscher Regionalmedien die im Pressekodex formulierten Richtlinien nicht konsequent befolgen, was die Verfestigung von Stereotypen gegenüber Minderheiten begünstigen könnte.
Zitation des Projekts Brill, J., Pohle, H., Schmidt, M., & Guenther, L. (2026). Framing Criminals in German Regional Newspapers: Does the Perpetrator’s Origin Matter? Studies in Communication and Media.
Quellenangabe projektbezogener Publikation https://www.nomos.de/zeitschriften/scm/
MOTRA
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